Brief
Von Friedrich Schiller (30. Oktober 1797)
Freude und Erleichterung über die lang vermißte Nachricht von G. - G.s Idee von dem Wilh. Tell sei sehr glücklich. Nach "Wilhelm Meisters Lehrjahren" und "Hermann und Dorothea" könne G. nur einen solchen, völlig local-characteristischen Stoff, mit der gehörigen Originalität seines Geistes behandeln. Über den Gegensatz zwischen den Stoffen jener Werke und demjenigen des "Wilhelm Tell". S. hoffe, auch dieses Gedichtes wegen, bald wieder mit G. sprechen zu können. - Positives Urteil zu "Der Junggesell und der Mühlbach" und zu den Distichen (vgl. "Am 1. Oktober 97" = "Schweizeralpe", in: "Musenalmanach" für 1799). - W. von Humboldt habe aus München geschrieben und unter anderem über ein Salzbergwerk in Berchtoldsgaden (Berchtesgaden) und über B. T. Graf von Rumdohr (Rumford) berichtet. Er werde in Basel entscheiden, ob er nach Paris reise oder nicht. - S. arbeite eifrig am "Wallenstein", dessen ungestaltbarer Stoff ihm viel zu tun gebe.
Bezüge im Wissensnetz
Ist Antwort auf (1)
GZP-Knowledge-GraphErwähnt (2)
GZP-Knowledge-GraphHat Sprache (1)
GZP-Knowledge-Graph- Deutsch
Wurde abgesendet von (1)
GZP-Knowledge-GraphHat Beilage (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde gesendet an (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde abgesendet aus (1)
GZP-Knowledge-GraphKategorie (1)
Weitere Quellen- Brief und Korrespondenz