Verabredung Zeugnis
Prinz August von Sachsen-Gotha an Goethe o. Dat. 1795 (Eing. Br. 1795, 187)
Ich brauche Ihnen wohl nur den Namen des Hrn. Rathes Tischbein zu nennen, um in Ihnen den Wunsch zu erregen, einen so vorzüglichen Künstler kennen zu lernen, der es selbst so heiß wünschet, unsern Göthe von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Wahrscheinlich aber gehet sein Wunsch noch weiter, und erstrecket sich bis auf die Leinwand. Ich bin so frey gewesen, dem Herzoge etwas in sein fürstl. Ohr zu sagen, das die Götter doch in Erfüllung bringen mögen! Seyn Sie nur wenigstens meinen Worten nicht hinderlich! In Oehl und in Pastell hat Hr. Rath Tischbein Beweise seiner Kunst bey sich.
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