Brief

Von Ludwig Gottlieb Karl Nauwerck (26. Juli 1800)

N. übersendet sein Gemälde "Hektors Abschied" zur "Preisaufgabe fürs Jahr 1800" ("Prophyläen" III 1) und bittet um eine Beurteilung. Zwar sei das Malen seine Lieblingsbeschäftigung, doch lasse ihm seine Arbeit als Kammersekretär in einer kleinen entlegenen Stadt Norddeutschlands wenig Zeit dazu und bringe ihn mit der Kunst kaum in Berührung. So bedürfe er sehr der Belehrung und Schulung.

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