Brief

Von Johann Isaak von Gerning (29. Mai 1816)

Gerning sende ein kurzes Lebenszeichen unter einem Badedache mit der trefflichen Tonia (A. Brentano), die G. heute selbst schreiben wolle (vgl. RA 7, Nr. 283), um sich für das Bild (eine von R. Städel nach A. Radl radierte Ansicht Frankfurts von der Gerbermühle aus, mit G.s Versen "Wasserfülle, Landesgröße ...", WA I 4, 69, Nr. 94) zu bedanken. Von ihr habe er G.s "Kunst und Altertum in den Rhein- und Maingegenden" erhalten: Dank für seine Erwähnung und die würdigfeine Wendung bey Wiesbaden (vgl. WA I 34.1, 103f. und 109) sowie Lob für das gesamte Heft; erwähnt: F. Brentano. - Hoffnung, G. nach seinem Aufenthalt in Karlsbad im Juli in Frankfurt zu sehen; erwähnt: L. von Plessen und Herzog Wilhelm von Nassau. - Über das Museum in Wiesbaden und die Pläne für Ffurt mit der Umgegend wolle Gerning mündlich berichten. Wegen Homburg und Darmstadt muß ich heute wieder fort von hier [...]. Erläuterung seiner nächsten Pläne. - Frage nach dem Erhalt des Briefs vom 17. Mai (RA 7, Nr. 255) und ob J. Weidner bald drauf bei G. erschienen sei. - J. H. Lawrence habe in Mannheim mit zwei Buchhändlern über die Veröffentlichung seiner politisch=dramatischen Werke (u.a. der deutschen Übersetzung von "An Englishman at Verdun") verhandelt. - Auch die Bethmannischen (? Familie S. M. von Bethmann) sodeten schon rasch, ebenso wie Graf K. F. Reinhard. - Über Reisepläne der Herzogin Luise von Nassau.

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