Brief
Von Georg Andreas Reimer an August von Goethe (24. September 1825)
Bedauern, nicht der Verleger des Mannes zu werden, dem die Literatur, wie das ganze Volk den ehrenvollsten Platz unter den Schriftstellern mit Recht angewiesen habe. Die Berücksichtigung des langjährigen Verhältnisses zu J. F. von Cotta (bei der Ausgabe letzter Hand, "Werke" C1), die er schon in seinem ersten Briefe (an G., 1825 Mai 6, RA 11, Mappe 1056) erwähnt habe, müsse R. ehren, obwohl A. von Goethe geäußert habe, Cotta hätte gar keine Ansprüche zu machen. Erwiderung auf die Behauptung, Cotta habe ein so entschiedenes Uebergebot gethan. R. habe A. von Goethe und G. ganz freie Hand gelassen, die Vortheile für sich noch zu erhöhen und auf jeden Gewinn verzichtet, was er von Cotta nicht glaube. - R. wolle das Unternehmen nach Kräften begünstigen, obwohl er kein Sortimentsgeschäft führe.
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