Verabredung Zeugnis
Schiller an H. Meyer 5. 2. 1795 (SNA 27, 138)
Von der Thalia, die Sie durchblättern wollen, übersende ich Ihnen was ich gerade bei der Hand habe. Auch lege ich ein Avertissement von einem neuen Journal-Institut bei, welches sich zunächst mit Kunstkritik abgibt ... Sehen Sie doch, ob Sie unter Ihrer Bekanntschaft keinen Liebhaber dazu finden ... Fragen Sie doch den Herrn Geheimen Rath, welche Journale er auf seinen Antheil nehmen will, daß ich mich in Vertheilung der übrigen darnach richte ...
Jetzt weiß ich endlich, was Kunst ist. „Die Kunst ist diejenige mechanische Handgeschicklichkeit, durch welche vermittelst gewisser Werkzeuge ein natürlicher Körper zur Waare gemacht wird.“ ... Machen Sie ja den HerrnGeheimen Rath mit diesem Funde bekannt. Wo ich ihn aufgetrieben habe, sollen Sie einmal hören ...
Das achte Heft der Thalia, worin der Abschied steht, theilen Sie dem Herrn Geheimen Rath mit.
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