Brief
Von Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck (29. April 1818)
Dank für G.s Zeilen, die er als eine Art von Weihe zu dem neuen Beruf (Professur in Erlangen) empfinde. - Glückwunsch zu den Freuden des Großvaters (Geburt des Enkels Walter am 9. April). N. verberge nicht, daß er im Namen der Botanik einigen Neid auf die Mineralogie empfinde (Anspielung auf G.s "Den frischen Ankömmling Wolfgang von Goethe begrüßt, belehrt und verbündet eine Gesellschaft Mineralogen", WA I 4, 46f.) und freue sich in diesem Sinn auf einen baldigen zweyten Enckel. - Übersendung von C. Panders "Beiträgen zur Entwicklungsgeschichte des Hühnchens im Eie" (Ruppert 4958), des 9. Bandes der Verhandlungen der Leopoldinischen Akademie der Naturforscher ("Nova Acta", Ruppert 4168) und der beyden Antrittsprogramme N.s ("Meinen ersten Zuhörern am 4. Mai 1818" und "Synopsis specierum generis Asterum herbacearum"); erwähnt: E. d'Alton. - Über die Versuche seines Freundes G. Bischof in Erlangen mit Trüffeln, wodurch N.s Monographie dieser Schwammgattung [...] sehr in die Länge gezogen werde.
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