Brief
Von Johann Heinrich Voigt (29. Oktober 1806)
Dank für den durch P. Goetze überbrachten Gruß und G.s menschenfreundliche Anteilnahme an unserm harten Schicksale. Von seinen Instrumenten vermisse V. nur einen Einsetzzirkel, den er zusammen mit dem Meßtisch und dem Winkelmesser, der einst (? J. E. B.) Wiedeburg gehört habe, einem Ingenieurgeographen zur Bestimmung der Hauptpuncte des Schlachtfeldes geliehen habe. Bericht über die Einquartierungen, die Bewirtung von Napoleon, Marschällen und Generälen durch V.s Frau sowie über die Feuersbrunst und ihre Folgen. V. wolle alle Verluste gern verschmerzen, wenn er künftig in Ruhe und Sicherheit sein Lehramt ordentlich verwalten könne. Bitte um G.s gnädige Vorsorge für sich und seinen Sohn Friedrich Siegmund.
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