Brief
Von Heinrich Eberhard Gottlob Paulus (6. April 1817)
Dank für G.s freundliches Andenken, dessen eisenfestes Denkmal ihnen bleiben werde (Metallabguß der 1816 von G. Schadow gefertigten Medaille mit G.s Porträt). Das muthige Flügelpferd (auf der Rückseite) möge G. bald wieder zu ihnen führen. Über die ersten Anzeichen des Frühlings an der Bergstraße mit Bezugnahme auf Hafis (? aus "Der Diwan"). - Der kleine Schenke (P.s Sohn Wilhelm) habe sich den Winter über viel mit Religion und Kirche beschäftigt. Gegenwärtig sei er ganz in high spirits bey seiner 'gnädigen Frau' (von Reizenstein) welche seit mehreren Wochen nach Mannheim zog, weil der Prinz (Gustav von Wasa), der hier studiere, S. K. J. von Reitzensteins Wohnung occupirt habe. - Anspielung auf die Verlobung A. von Goethes (mit O. von Pogwisch) und Glückwünsche für ihn. Wie lange sei es jetzt her seit dem Lustspiel, wo Er einem gebratenen Vogel eine Hauptrolle gegeben habe. - Hoffnung auf G.s baldigen Besuch. Wir wollen uns alle taufen lassen; Zitat aus dem NT.
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