Brief
Von Peter Albert Samuel von Gualtieri (9. November 1801)
Gualteri fühlt sich geehrt, F. Gentz einen Brief an G. mitgeben zu können. Von seinem Glück, G. zu kennen, und seiner Verehrung für G.s Werke. In teilweise gebundener Rede bringt er seine hohe Wertschätzung von G.s dichterischer Sprache zum Ausdruck. In der Unterscheidung zwischen Genie und Talent lasse sich die Kunst erklären. - Warme Empfehlung seines Freundes Gentz, dessen Talent ihm trotz der wechselhaften Politik zu Ruhm und geselligem Umgang verholfen habe. Die von diesem am meisten verehrte Freundin (? M. von Eybenberg) werde wohl schon von Gentz berichtet haben. - Frage, warum G. Berlin benachteilige und nicht aufsuche. - Zur Sprache von "Hermann und Dorothea" und der schlechten Übersetzung von P. J. Bitaubé (Ruppert 1844).
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