Brief

Von Ferdinand Leopold Karl von Biedenfeld (3. März 1816)

Bitte um Beiträge für B.s im August 1816 zum erstenmahl bey G. Braun dahier, erscheinendes Taschenbuch für Allemannien. B. erinnert dabei an seine Begegnung mit G. im Museum u Naturalien Cabinet (in Karlsruhe am 5. Oktober 1815) und beruft sich auf J. P. Hebel, J. A. von Ittner und F. Weinbrenner, die ihn zu diesem Schritt ermuntert hätten. Das Taschenbuch sei für die Bewohner Schwabens und des deutschen Elsasses berechnet und solle sich vorzüglich mit der Natur, Geschichte und den Sitten dieser Länder beschäftigen. Angaben zur inhaltlichen Gestaltung und zum Bildteil des Almanachs; erwähnt: die Künstler K. Kuntz, C. Haldenwang und Schmidt sowie F. Jagemann, den man noch zu gewinnen hoffe. - Demnächst träfen bei G. ein: T. Hartlebens "Statistisches Gemälde der Residenzstadt Karlsruhe" (Ruppert 3993) und B.s zum besten der schwerverwundeten Soldaten herausgegebenes rohes unreifes Produkt ("Unterhaltungen für müßige Stunden").

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