Brief
Von Karl Ludwig von Knebel (etwa 8. Februar 1796)
Dank für die Elegien im Gewande der Horen und für das beygelegte prächtige Gold (vgl. RA 2, Nr. 55). G. möge auch Schiller etwas verbindliches sagen. Zum ersten Mal gefalle K. etwas von sich, jedoch eigentlich nur wegen der treflichen Verbesserungen durch G. - K. wolle die verlangten nächsten Elegien Heute liefern; er habe noch drey gemacht, so daß es jetzt 24 seien. Bitte, ihnen eine Stunde zu schenken, da sie erst durch G.s Änderungen eine vollkomne Gestalt erhielten. - Freude über den so guten Fortgang von "Wilhelm Meisters Lehrjahren".
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