Brief

Von Christian Gottlob Voigt (5. November 1803)

Einem Schreiben J. C. G. Goepferdts an J. Schmidt zufolge habe C. G. Schütz eine Berl. Cabinets Resolution (vom 27. Oktober) über das Einfuhrverbot für die JALZ in die preußischen Länder erhalten (vgl. RA 4, Nr. 1032). Vorschlag, mit Eichstädt und K. Heun über folgende Gegenmaßnahmen zu verhandeln: Sich vorwiegend auf das obere Deutschland zu orientieren und die preußischen Poststationen nur für die Beförderung nach Hamburg oder Riga zu nutzen; Umbenennung der Zeitung in Jenaische A.L.Z. oder in Allg. Gelehrte Zeitung. V. empfiehlt das erstere. - Über V.s Demissionsverhandlungen mit Paulus, dem er bescheinigt habe, daß er solche Motive vorgelegt, die ihn gehindert hätten, sein vormaliges Engagement zu halten; man sei mit ihm also friedsam geschieten. Vermutung, daß auch G. Hufeland bald anrücken werde. Mit Niethammer habe V. nicht sprechen können, weil er gerade mit Paulus verhandelt habe. - Die Berliner Zudringlichkeit werde den Herzog sehr verdrießen; C. E. Fischer, der G.s Brief (1803 Oktober 24, vgl. WA III 3, 84) noch nicht erhalten habe, hat mir wohlgefallen.

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