Brief
Von Karl August Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach (22. Februar 1799)
S. sei froh, daß Jena offenbar die Hochwassergefahr überstanden habe. - Die Gewinnung D. von Harens als Erzieher des Erbprinzen sei einer der blinden Glücksfälle. Er scheine allgemein zu gefallen; besonders Herzogin Luise sei sehr zu frieden. - J. R. Ridel habe sich mit 1000 Talern Pension und dem Abschied einverstanden erklärt, wolle sich aber an die Stände wenden, um 20 000, wenigstens 15 000 Taler verlangen. - In politicis gebe es nichts Neues. Vielleicht sei Voltaires "Mahomet" unterwegs. - Gruß an Schiller.
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