Brief
Von Gabriel Henry (17. Juni 1795)
H. habe die scharlachrote Altardecke an G. zurückschicken lassen, da sie für den katholischen Kultus nicht verwendbar sei. Er bedaure, daß G. während seines Aufenthaltes in Jena nicht die neu eingerichtete Kapelle gesehen habe. Zur würdigen Ausgestaltung fehle nur noch das Altargerät. Es könne ohne die Großzügigkeit des Herzogs, nur von den Opfergaben der Gemeinde, nicht angeschafft werden. In vergoldetem Kupfer seien Kelch, Hostiengefäß und Monstranz bei einem Erfurter Goldschmid preiswert zu bekommen. Die Weihe müßte der Diözesanbischof vornehmen.
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