Brief
Von Johann Heinrich Merck (18. Oktober 1788)
Ich bin noch nicht im Stande, weder dem Herzog als meinem Ersten Wohlthäter, noch meinem ältesten u. edelsten Freunde mit meinem Dank unter die Augen zu treten. Meine Situation übertrifft an Elend alle Beschreibung. Ausführliche Schilderung seines physischen und seelischen Zustands. Alles reut mich, alles ängstigt mich - aber am meisten das Wohlthun, u. die Güte meiner Freunde, u das Lächeln meiner unschuldigen Kinder. Der Erbprinz Ludwig von Hessen-Darmstadt, u. Schleiermacher haben sich wie Engel gegen mich aufgeführt [...].
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