Brief
Von Karl August Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach (28. August 1795)
Das Projeckt J. H. Meyers, seine Studien in Italien fortzusetzen, sei S. sehr angenehm. Er wünsche, ihn vor seiner Abreise zu sprechen, und wolle ihm 100 Taler zu seinen Reisekosten geben. - Zur Frage der Verbesserung der akademischen Disziplin: Es entspreche seinen Grundsätzen, daß man den Studenten aus den köpfen bringe daß sie etwas anderes sind, als wie Schützverwandte, u. temporaire Bürger des Staates. Sie müßten nach Civilgesetzen gerichtet werden. - G.s Vorschlag und C. G. Voigts Votum habe er S. F. L. von Franckenberg zur Stellungnahme geschickt. S. hoffe, daß die jetzige Untersuchung sehr consequent geführt worden sei (? Prozeß gegen J. A. A. von Kalb). - Über die angenehme Gesellschaft der französischen Emigranten mit ihrer Cultivirten bescheidenheit. - Glückwunsch zur expedition in Ilmenau.
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