Brief

Von Karl Franz Anton von Schreibers (24. Februar 1820)

Mit dem morgigen Postwagen gingen an G. ab: ein Kästchen mit 14 Stück kleiner osteologischer Präparate, von A. Primisser "Die kaiserlich-königliche Ambraser-Sammlung" (Ruppert 2165), eine kleine botanisch. Dissert. von J. F. von Jacquin ("Über den Ginkgo") und drei Expemlare der "Nachrichten von den kaiserlich österreichischen Naturforschern in Brasilien" (J. C. Mikan, J. Natterer, J. E. Pohl und H. W. Schott, Ruppert 4111) für G., Großherzog Karl August und ein literarisches Tribunal (vgl. Rezension von L. Reichenbach, in: JALZ 1820, Nr. 67). Ein kleiner Nachtrag als Fortsetzung, Materialien für ein zweites Heft, in 3 abgebrochenen Bekanntmachungen der neuern Nachricht sei beim Einpacken vergessen worden, aber dennoch in die Verpackung gekommen. - Die Anweisung von K. W. von Fritsch und H. von Könneritz betrachte S. als auszeichnende Ehrenbezeugung. - Die "Mycotheca austriaca" E. Wittmanns, von der Großherzog Karl August einige Proben erhalten habe, könne S. nicht empfehlen, da das Werk seit der 5. Lieferung ohne wissenschaftliches Zuthun entstanden sei; erwähnt: G. Jan und der Künstler der Tafeln. Die erste Lieferung sei wohl über die Geroldsche Buchhandlung in Wien erfolgt.

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