Brief
Von Christian Gottlob Voigt (11. Januar 1800)
V. bereite heute noch mit W. E. F. von Wolzogen die Bausache nach G.s Intention vor; besonders soll Heideloff unvergessen seyn. - K. Wolff von Todenwarths Bezahlung habe er in Eisenach besorgt. - Wegen der Pensionszahlung an Knebel wolle V. mit C. G. T. Ortmann sprechen. - Die BergwerksGeschichte habe er gestern durchgesetzt und eine Frist bis Ostern dadurch erobert(vgl. RA 3, Nr. 639). - G.s Bemerkung (in bezug auf das erwartete Ableben M. E. von Witzlebens) werde er nicht vergessen. Es ist ein feiner Stadtwagen und Landauer Wagen da; beyde gar nicht alt. Hinweis auf die Erben, von denen F. K. E. von Berlepsch Händel machen könne. - Zum Schloßbau: Die Rettungsleiter sei bezahlt. Neue Damaste habe V. abgewendet. - Da er Schillers keusche Muse mit allerley historischen Scandalen neulich (am 7. Januar bei G.) in Ärgerniß gesetzt haben könnte, werde er sich mit einem Tafelkalender für 1800 aussühnen (vgl. RA 3, Nr. 547).
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