Brief
Von Sylvius Friedrich Ludwig von Frankenberg (11. Januar 1794)
F. übersendet den Brief mit anliegendem Aufruf nebst den begleitenden Mißiven (an ? Karl August Herzog von Sachsen-Weimar und Ernst II. von Sachsen-Gotha) durch H. A. O. Reichard. Schön klingt der Nahme des Aufrufenden - der berühmte Wißbader Congreß hat ihn bekannt gemacht [...]. F. zweifle, ob der Aufruf die heilsamen Convulsionen hervorbringen wird, die Baron Gugomos erregen will. K. W. Ettinger wolle die Schrift nachdrucken lassen. Nach F.s Meinung sollte man ihn gewähren lassen, ohne das sich der Herzog einmische. Sollen Bürger und Bauern aus allen 10 Reichs Kraysen an die Ufer des Rheins bewafnet hinziehen, und da auf die Franzosen warten, um sie todzuschlagen?. Anfrage, auch von Herzog Ernst, welche Haltung Herzog Karl August zum Aufruf einnehmen werde, und ausführliche Darlegung von F.s Meinung dazu, die er G.s Beurteilung unterwerfe. Vermutungen über die derzeitige Kriegslage unter Erwähnung führender Persönlichkeiten vorangegangener Schlachten. - Herzog Ernst wolle die gedruckte missive nicht beantworten. F. erbitte sich diese Impressa Gugomonia wieder zurück.
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