Brief
Von Karl August Böttiger (26. Oktober 1798)
B. übersendet einen an ihn gerichteten Brief F. L. Schröders, um dessen Gesinnung zu beweisen. Diese könne sich aber noch ändern, da er zwar gegen Geld und Gewinn, aber nicht gegen Ehre und Zutrauen unverwundbar sei. Der Brief sei vor der Zusammenkunft mit G. H. Merkel geschrieben, der "Wallensteins Lager" gesehen habe. B. wolle Schröder ein freundliches Wort zum Geburtstag schreiben und würde bei dieser Gelegenheit jeden directen oder indirecten Auftrag an ihn übernehmen. Versicherung seines Stillschweigens über Schröders Brief. Auf Fragen, ob dieser nach Weimar komme, werde B. ausweichend antworten.
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