Brief
Von Heinrich Ludwig Verlohren an Großherzog Karl August von Sachsen-Weimar (15. Juli 1819)
Großherzog Karl August habe ihm 34 rohe Granaten übersandt, damit er sie in Dresden schleifen lasse (vgl. RA 7, Nr. 947). Einer der geschicktesten hiesigen Steinschneider habe einen der Granate geschliffen. Dieser schneide die Granate durch und fertige so aus einem rohen zwei geschliffene. V. schicke einliegend einen brillantirten und einen diamantirten dieser Steine und frage an, wie der Großherzog sie wünsche. Der Steinschneider verlange in jedem Fall acht Groschen, was nach der Beurtheilung der hiesigen Juweliers angemessen sein solle. - Gute Wünsche für die Badekur Großherzog Karl Augusts.
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