Brief
Von Karl Gottfried Theodor Winkler (9. Juli 1825)
Als Teilhaber und künftiger Leiter der Arnoldischen Buchhandlung in Dresden, die den Ruf einer der ausgezeichnetsten Handlungen erworben habe, und bezugnehmend auf das Gerücht, dass G. seine sämtlichen Werke (Ausgabe letzter Hand, "Werke" C1) nicht bei J. F. von Cotta verlegen wolle, möchte W. mit G. über die Herausgabe der Werke in Verbindung treten. Versprechungen, alles zu thun, was Thätigkeit, Anstand, Billigkeit, Schnelligkeit und Liebe zur Sache nur bewirken können. Über die gütige Thei[l]nahme, die G. auch W. bereits mehreremale bewiesen habe (vgl. u. a. Winkler an Kirms, RA 6, Nr. 1403 und Kirms an G., RA 9, Nr. 1345) sowie G.s Bedingungen, die nicht unerfüllbar bleiben sollten. - Versicherungen der Verehrung und treuen Ergebenheit für G., der der Stolz der deutschen Nation sei.
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