Brief

Von Christian Gottlob Voigt (13. Januar 1804)

Zur Wiederbesetzung des theologischen Lehrstuhls (von Paulus) in Jena: Beigefügtes zeige J. J. Griesbachs Vorstellungen darüber. Unabhängig vom Votum des Herzogs Karl August für Niethammer sehe V. die Sache auch in Hinblick auf die Stimme von Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha noch nicht für entschieden an. Falls man zu einem Fremden schreiten müsse, sei K. F. Stäudlin der wünschenswertheste; aber Niethammer müßte im Falle einer Vakanz wieder einrücken können. Bitte um G.s baldige Stellungnahme, da V. noch am gleichen Tage an A. F. K. von Ziegesar schreiben wolle und G.s Meinung gern vorher wüßte. Außerdem habe er dem Herzog versprochen, sich bei G. über Stäudlin zu erkundigen. - Da K. S. Zachariä abgelehnt habe (vgl. RA 4, Nr. 1157), wolle man E. F. Hagemeister oder M. W. Götz für den juristischen Lehrstuhl gewinnen. - Gute Wünsche für G.s Befimden, von dem V.s Sohn Negatives berichtet habe.

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