Brief

An Wassilij Wassiliewitsch von Canicoff (12. August 1819)

An Basil v. Canicoff. Ew. Excellenz betheuere vor meinem Abgange nach Jena nochmals einer aufrichtigsten und innigsten Anhänglichkeit. Die sehr bedenklichen, leider jetzt tagtäglichen Meynungsäußerungen liegen bey; man kann sich nur sagen daß die Folgen keineswegs zu berechnen sind. Und so darf ich denn auch nicht Abschied nehmen ohne den verbindlichsten Dank wiederholt auszusprechen für das herrliche Geschenk womit Sie mich wahrhaft beglückt haben. Mein Freund Meyer genießt mit mir schon seit einigen Abenden der vollkommensten Zufriedenheit einer einsichtigen Bewunderung. Möge dem Geber dafür gleich Angenehmes widerfahren. Weimar den 12. August 1819.

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