Brief
Von Johann Ludwig Tieck (6. September 1824)
Von G.s Erlaubnis, ihm zuweilen zu schreiben, mache T. Gebrauch, indem er ihm die Überbringer dieses Briefes empfehle: W. Häring, der sich unter dem Namen Wilibald Alexis als Dichter und Kritiker versucht habe, und K. Grüneisen, von dem kürzlich eine Sammlung "Lieder" bei J. F. von Cotta erschienen sei. - Sollten sie G.s Interesse wecken, würde T. gern seine "Novellen" senden, die früheren, wie die späteren (vgl. G.s Tagebuchnotiz vom 9. Februar 1823 und seine Anzeige der Novelle "Die Verlobung", in: "Über Kunst und Altertum" IV 3). T. wünschte sehr, G. einmal wiederzusehen, doch die Badezeit in Teplitz nehme ihm jezt immer Zeit und Kräffte zum Reisen. - Empfehlungen an A. und O. von Goethe.
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