Normalzeugnis Zeugnis
Müller, Goethe in seiner ethischen Eigenthümlichkeit (F. v. Müller2 S. 7)
Goethe: „Die wahre Geschichte der ersten zehn Jahre meines Weimarischen Lebens könnte ich nur im Gewande der Fabel oder eines Mährchens darstellen; als wirkliche Thatsache würde die Welt es nimmermehr glauben. Kommt doch jener Kreis, wo auf hohem Standort ein reines Wohlwollen und gebührende Anerkennung – durchkreuzt von den wunderlichsten Anforderungen – ernstliche Studien neben verwegensten Unternehmungen, und heiterste Mittheilungen trotz abweichenden Ansichten sich bethätigen, mir selbst, der das alles mit erlebt hat, schon als ein mythologischer vor. Ich würde Vielen weh, vielleicht nur Wenigen wohl, mir selbst niemals Genüge thun.“
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