Brief
Von Karl Friedrich Ferdinand Wilhelm Dorow (29. März 1821)
G.s Wohlwollen und Teilnahme habe es D. zu verdanken, daß seine Schriften beim Publikum gute Aufnahme gefunden hätten (vgl. RA 9, Nr. 81). - D. hoffe auf G.s Zufriedenheit auch mit den beiliegenden zweiten Heften (D. "Opferstätte und Grabhügel der Germanen und Römer am Rhein" und "Die Indische Mythologie", Ruppert 1965f.; vgl. H. Meyers Anzeige "Nachtrag" , in: "Über Kunst und Altertum" III 1). - Klage über ein auf D. abzielendes Pamphlet in der JALZ 1821, Nr. 32 (Rezension des 1. Heftes "Opferstätte und Grabhügel" von K. Schwenck), das einer gelehrten Zeitung durchaus unwürdig sei. D. erkenne darin böse u blinde Wuth u Leidenschaft in Bonn gegen die ihm von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen und Fürst K. A. Hardenberg übertragene Direktion über alle altertümlichen Forschungen in den rheinischen und westfälischen Provinzen. - Mit Beginn der Ausgrabungen werde D. gern G.s Wunsch erfüllen und Duplicate übersenden.
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