Brief
Von Friedrich Heinrich Jacobi (7. August 1807)
J. bedauert, daß G. von Karlsbad aus direkt nach Weimar zurückgekehrt sei, ohne einen Besuch in München zu machen. - Ueber deine Heirath habe ich mich sehr gefreut, u mit mir Lene. Frage nach G.s Befinden und nach seiner Arbeit. - Meine äußeren Verhältniße sind angenehm; dagegen wird mein Cörper immer leidender, u mein Gesicht nimmt fürchterlich ab. - J. sendet fünf Exemplare seiner Vorlesung "Über gelehrte Gesellschaften" (Ruppert 446) und bittet, damit auch Wieland, Meyer, Voigt und Eichstädt zu Bedenken. Möge dir meine Arbeit nicht ganz mißfallen, [...] Sende mir auch einmahl etwas. - J. bittet, G.s Frau und Sohn von sich und seiner Familie zu grüßen, Lotte sei noch in Frankfurt bei (der um ihren Sohn Eduard trauernden) J. Schlosser.
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