Brief

Von Friedrich Heinrich Jacobi (16. August 1793)

J. dankt für Briefe und Paket. G.s Aufträge an A. A. von Gallitzin habe er bestellt. J. findet G.s Aufsatz "Von den farbigen Schatten" vortrefflich und will ihn an M. Claudius senden; auch Urtheile von andern Menschen die urtheilen können, werde er verschaffen. Begründung seiner späten Antwort auf G.s Briefe; seinen Brief vom 22. Juli (RA 1, Nr. 658) habe G. offenbar noch nicht erhalten. Dank für die Nachrichten aus Mainz. - Das Gedicht "Das Wiedersehen" habe große Lust durch Auslegen und streiten gemacht. Wegen der Übersetzung der "Iphigenie" (von W. Taylor of Norvich; Ruppert 1850) werde er nach London schreiben. Weiterhin kündigt J. für das Jahresende ein neues Werk an, dessen Haupttitel [...] Charactere, Schicksale und Meinungen sei. Zu einem früheren Gespräch über den Begriff der Schönheit, hervorgerufen durch die "Dissertation physique de Mr. Pierre Camper" (Utrecht 1791), legt J. einen Brief bei, den er an seinen Bruder J. G. Jacobi geschrieben hatte. - Nachrichten über J.s Familie. Zustimmung zu G.s Zusammentreffen mit J. G. Schlosser. - Ein beßeres Exemplar seines Bildes werde er nach Weimar senden; E. K. G. Thelott erwarte G.s Urteil mit unruhigem Verlangen.

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