Brief
Von Gottlob Friedrich Konstantin von Stein (20. Oktober 1796)
Trotz G.s Unglauben gegen die Wirkung guten Rathes in die Ferne sei ihm G.s Rat sehr willkommen gewesen. Ich habe die Sprüche aus dem Prediger Salomo wie Sie sie nennen sehr wahr gefunden [...]. Man hat mir nicht wie Sie vermuthen Anträge gemacht in preusischen Diensten zu bleiben. Es sei vielmehr die Schwierigkeit, in Weimar ein Departement zu bekommen, die ihn auf diesen Gedanken gebracht habe (vgl. RA 2, Nr. 344). - Zu G.s Meinung über die Freundschaften und ihrer unwiderstehlichen Zerstörung wenn Eigennutz ins Spiel komt. - S. freue sich sehr, daß seine Mutter sich oft an G.s Sohn August erfreuen könne.
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