Brief
Von Karl Friedrich von Duisburg (19. März 1810)
Politische Meinungen und gewisse Vechältnisse drohten sein häusliches Glück zu vernichten und bewogen D., unter der Regierung des Zaren Paul Rußland zu verlassen. Sein Plan, sich in Frankreich niederzulassen, habe sich zerschlagen; seit zehn Jahren lebe er hier abgesondert und ohne Wirkungskreis. Den Besitz seiner Frau und seiner Schwiegermutter habe er veräußern müssen. Bitte um Beistand unter Hinweis auf seinen ehemaligen Wohlstand; erwähnt: sein Bruder. Auskünfte über D. könnten geben: das Kaiserl. Königl. Justiz-Amt sowie der Pastor C. H. Möller, Pastor J. R. G. Beyer in Sömmerda, Professor J. P. Hopfensack, Dr. Hadelich in Erfurt, Gräfin A. Keller zu Stedten sowie F. L. von Hausen zu Stotternheim und die Kriegs- und Domänenkammer in Erfurt.
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- Hopfensack, Johann Paul
- Rußland, Paul I. Petrowitsch Zar von
- Keller, Amalie Luise Gräfin von geb. Gräfin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg
- Hausen, Ferdinand Ludwig von
- Beyer, Johann Rudolf Gottlieb
- Hadelich, Johann Adolf Leberecht
- Duisburg, Sophie Karoline Luise von, geb. Voigt; deren Mutter
- Duisburg, Sophie Karoline Luise von Voigt
- Duisburg, Karl Friedrich von; dessen Bruder
- Möller, Christian Heinrich
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