Brief

Von Friedrich Rehberg (5. April 1804)

Die Zeit mit G. in Rom sei ihm eine schöne Idee, und diese in Weimar erneuert zu haben ein wahrer herrlicher Genuß. Nachrichten über R.s Mutter, Schwester und Bruder, dessen liebenswürdiges Weib, u. zwey Kinder, die ihn seit seiner Rückkehr nach Hannover ganz in Anspruch genommen und auch seine Pläne beeinflußt haben. Von seiner Absicht, nach England zu reisen, über Herzog Carl Augusts Anerbieten, R. über den Erbprinzen Karl Friedrich nach St. Petersburg zu empfehlen, was G. unterstützen möge, und Herzogin Anna Amalias glückliche Idee für R. von dem Petersburger Hofe Aufträge in Rom zu verschaffen, so wie sie Reifenstein gehabt hat. Da R. nun einmal in der Welt herum irre, würde er, um seine Lage zu verbessern, zum Nutzen anderer, u. zum allgemeinen Besten in den Künsten selbst, auch noch eine Reise nach Petersburg, unternehmen. R. bittet, seinen Dank für den gnädigen Empfang bei Herzog Karl August und Herzogin Anna Amalia auszurichten.

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