Brief
Von Christian Gottlob von Voigt (20. Januar 1811)
G. habe V. durch die Schilderung des Licht-Experiments (vgl. WA III 4, 179) in angenehme Fantasie versezt. Der Arsenik gewinne zunehmend an Bedeutung, da ihn jetzt auch die Ärzte verschrieben. - Über den Versuch H. K. A. Eichstädts, das (J. A. bzw. C. A. F.) Hellfeldische Haus zu kaufen, was an darauf lastenden Rechten gescheitert sei; dabei erwähnt: das Unvermögen Eichstädts, sich helfen zu lassen. - G.s "Pandora" ("Taschenbuch für das Jahr 1810") werde V. viel abzugewinnen suchen. - Falls Herzog Karl August an die Bilder denken sollte, werde V. ihm G.s Vorstellungen zur künftigen Aufteilung und Ordnung der herzoglichen Sammlung mitteilen. - J. K. W. Voigt habe für die Erbprinzessin Maria Pawlowna einige Tafeln Bandjaspis sowie einige Staarsteine anschleifen lassen. Dieser schicke weitere Stücke für G. oder das mineralogische Kabinett in Jena mit. Die Kosten könne und wolle er Maria Pawlowna nicht anrechnen.
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