Brief

Von Friedrich Wilhelm Gerhard Heidelberg (22. November 1822)

Vor kurzem habe G. von H. eine briefliche Einladung zum Beitritt zur Gesellschaft der Arkadier nebst einem kurzen Programm darüber erhalten. H. zweifle nicht an G.s Geneigtheit, den Zweck der Arkadia zu fördern und ihr durch seinen Beitritt Ansehn und Glanz zu verleihen. Bitte um G.s Stimme hinsichtlich des Präsidenten der Gesellschaft. H. wolle sich die Stelle eines Secretairs vor behalten. Erläuterung der Aufgaben des Präsidenten, der unter anderem über die beiden Institute, das Taschenbuch 'Amor und Psyche' und das Museum die Oberaufsicht führen solle. Für die etwa alle 3 Jahr einzuberufenen Versammlungen werde Leipzig vorgeschlagen. G. möge seine geneigte Entschließung nebst gefälligen Bemerkungen an H.s Leipziger Adresse senden, damit H. das Resultat seiner Bemühungen möglichst bald dem Publico mitteilen könne (vgl. H.s Beitrag "Arkadier", in: "Bemerker" 1823, Nr. 10, Beilage zu "Der Gesellschafter" 1823, Nr. 68). Durch ein Versehen sei der Name K. F. von Schmidt-Phiseldeck mit in die Reihe der Arkadier gerathen, dagegen seien F. von Matthisson, H. Blümner und L. Tieck noch vermißt worden. Bitte um Zusendungen für das Museum.

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