Brief

Von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (5. April 1788)

T. könne leider vor G.s Abreise nicht noch einmal nach Rom kommen, obwohl er G.s guten und aufrichtigen rath von nöthen hätte, denn von Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha erhalte er weder Nachricht noch genügend Mittel, um als Maler leben zu können. T. sei gezwungen, auf anderen Wegen dahin zu gelangen, grose historien bilder malen zu können. Neapel scheine ihm dafür ein Glükliger ort zu sein, so daß er sein Logis in Rom aufgeben wolle. T. bittet G., Bury und J. H. Meyer bei der Auflösung von T.s römischer Wohnung mit Rat beizustehen, und macht ausführliche Vorschläge für den Verbleib der einzelnen Bilder. Vielleicht könne Reiffenstein einiges unterbringen. - T. habe seit seiner Abreise von Rom keine Pension von Herzog Ernst II. angenommen, wolle ihm aber das grose Bild von Paris noch vollenden. Sir W. Hamilton wolle T. mit dem englischen König Georg III. bekannt machen, der einen Historienmaler suche. - T. werde dem Hof (Ferdinands IV.) nach Portici folgen und erbitte Nachricht über G.s Abreisetermin. - Abrechnung der von T. für G. ausgelegten Gelder und Bitte um vorläufige Übernahme seiner Auslagen in Rom. - Für die Zeichnungen von Kniep will ich sorgen [...].

Bezüge im Wissensnetz

Antworten darauf (1)

GZP-Knowledge-Graph

Hat Sprache (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Deutsch

Wurde abgesendet von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde gesendet an (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde abgesendet aus (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wird angeführt von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Kategorie (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Brief und Korrespondenz

Teil von (1)

GZP-Knowledge-Graph
Cookie-Einstellungen