Brief
Von Friedrich Ludwig Schmidt (31. Juli 1821)
Bei seinem kürzlichen Aufenthalt in Berlin habe er die trefliche Aenderung von G.s "Götz von Berlichingen" kennengelernt. Wunsch, diese Bühnenfassung auch in Hamburg aufführen zu dürfen. Der Sekretär des Berliner Theaters (J. V. Teichmann) habe ihm die geänderte Fassung mitgeteilt, ihre Benutzung für eine Aufführung aber von G.s Genehmigung abhängig gemacht. Deshalb wende sich S. an G. Vielleicht sei er für ihn kein Unbekannter, denn einige seiner dramatischen Arbeiten, wie "Der leichtsinnige Lügner", "Die ungleichen Brüder", "Die Neugierigen" und die Bearbeitung des "Lorenz Stark" (nach J. J. Engel), seien auf der Weimarer Bühne aufgeführt worden.
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