Normalzeugnis Zeugnis

An H. Meyer 3. 5. 1799 (WA IV 14, 74)

Lassen Sie mich von jener Sache reden die Sie neulich zur Sprache brachten. Sie können empfinden wie nöthig, nützlich, angenehm und erfreulich mir Ihre Gegenwart sey, da wir ein so nah verwandtes Intresse haben und ich fast von aller Welt abgesondert lebe. Ich wünschte daher daß Sie nicht an eine Veränderung dächten, als biß eine Nothwendigkeit von Ihrer Seite eintritt, daß sich entweder eine anständige Versorgung für Sie findet, oder Sie aus sonst einer Ursache Sich besonders zu etabliren geneigt seyn könnten. Biß dahin will ich gern, und mit Danck, um Sie jeder Art von Bedencklichkeit zu überheben, einen Zuschuß zur Haushaltung von Ihnen künftig annehmen.

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