Brief
Von Anna Amalia Herzogin von Sachsen-Weimar und Eisenach (5. November 1788)
Auf ihre Briefe aus Rom habe sie noch keine Antwort erhalten; nur J. A. Ludecus schreibe fleißig. Sie fühle sich in Rom ganz Seelig und werde von Reiffenstein in die Kunstschätze eingeführt. Verschaffeldt habe begonnen, das Kolosseum und verschiedene andere Ruinen für S. zu zeichnen. Sie habe ihn dem Grafen Hertzberg in Berlin als Architekten empfohlen. Bury und J. G. Schütz seien ebenfalls für sie tätig. M. A. A. Zucchi mit der S. gern und oft zusammenkomme, sei eine gar herzliebe Frau. Alle wünschten, daß G. nach Rom komme.
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