Brief
Von Christoph Martin Wieland (7. März 1790)
W. könne als zu wohlgesinnter Weltbürger die Herabsetzung des Zinsfußes für die Ilmenauer Bergwerksanteile nicht übel nehmen, sei aber ein zu armer Cheker, um 2000 Reichstaler für nur 3 % anzulegen, und müsse seinen Anteil aufkündigen. - Von der Absicht, die nehmliche Operation bey allen übrigen öffentl. Cassen Sachsen-Weimars durch zu setzen, möchte W., um einer sehr nahmhaften Anzahl seiner Unterthanen willen, abraten. - Am 6. März habe ihn auch seine Tochter Amalie (verheiratete Liebeskind) durch die Geburt Augustes zum Großvater gemacht.
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