Brief
Von Karl Friedrich Zelter (30. Januar 1800)
Z. übersende einige ungedruckte Gedichtvertonungen, die fast alle mit Hinsicht auf Metrum und Versbau entstanden seien. Zu Kompositionsproblemen. - Erläuterungen zur Vortragsweise einiger Lieder: "Herbstlied" von J. L. Tieck, "Der Junggesell und der Mühlbach", "Blümlein Wunderschön", "Die Braut von Korinth" und das "Bundeslied" von G. Das Ständchen ("Ständchen") ist nicht das beste Gedicht [...]. - Anfrage, ob G. eine ernsthafte musikalische Oper gedichtet habe, die Z. gern vertonen würde. Durch Ihre Iphigenia habe ich mich fast überzeugt, daß wir, bey einer solchen Arbeit einander finden würden, vielleicht um nie getrennt zu werden. Von seinen musikalisch-dramatischen Versuchen, von denen er Proben senden wolle. - Zur Beantwortung musiktheoretischer Fragen seien Z. und K. F. C. Fasch gern bereit.
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