Brief
Von Christian August Vulpius (23. bis 24. Juni 1820)
1820 Juni 23 V. übersendet ein aus Nürnberg erhaltenes Päktchen und die an ihn gesandten Mspte mit dem dazu gehörigen Brief von J. L. S. Lechner. - Zugleich erhalte G. die Abschrift von V.s Arnstädter Reisebericht sowie den (bei Liebstedt ausgegrabenen) Schädel (vgl. RA 9, Nr. 236). J. H. G. Urlau vermute in der Fundstelle ein Gewölbe, oder so eine Art von Columbarien, wie in Romstedt. - Beifolgendes Verzeichnis von Dubletten aus der Weimarer Bibliothek für eine Auktion habe V.s Sohn Rinaldo gefertigt, was ihm G. vergüten möge; erwähnt: E. A. Baum und F. Fiedler. 1820 Juni 24 Da J. B. Franke bisher nur die Abschrift des Puppenwesens fertiggestellt habe, bringe V. die Berichte über die Liebfrauenkirche und Molsdorf am 27. Juni persönlich mit nach Jena (vgl. G.s Tagebuchnotiz und GSA 30/268 Bl. 24-27). Zuvor habe er noch einen Auftrag von Großherzog Karl Friedrich nach Ettersburg (vgl. RA 9, Nr. 259). - Da keine Resolution erfolgt sei, blieben die (noch immer ungeöffneten) Pakete liegen (vgl. RA 9, Nr. 246).
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