Brief
Von Philipp Christoph Kayser (25. Dezember 1795)
K. glaube G.s Wünschen zu entsprechen, wenn er statt der Papiere selbst, im folgenden zunächst ein Verzeichnis davon übersende (vgl. RA 1, Nr. 1367). Aufgeführt ist darin unter anderem: ein Rechnungsbuch der auf meinen beyden gesellschaftlichen Reisen geführten Kassen; fünf Hefte mit Abschriften oder Auszügen von (genannten) Musikalienmanuskripten und -drucken, dabei: A. Adamis "Osservazione per ben regolare il Coro dei Cantori della Capella Pontificia", C. Burneys (Hrsg.) "Musica che si conta la Settimana santa nella Capp. Pontif.", von Palestrina "Fratres ego enim accepi" und die Kompositionen des B. Marcello nach der "Italienischen Paraphrase der ersten 50 Psalmen" von G. A. Giustiniani; des weiteren ein Brief Karl Dähnens aus Leipzig, dat. Paris 27. Jan. 1785, über die nächtlichen römischen Ritornellen (vgl. RA 1, Nr. 1367) sowie Verzeichnisse des Musikalienbestandes inländischer und ausländischer Bibliotheken. Ergänzend sei die Disposition der Orgelregister im Lateran zu Rom, als der größten daselbst, zu nennen.
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