Brief
Von Christian Gottlob Voigt (31. Juli 1796)
V. sendet den Brief von G.s Mutter zurück, der den Herzog sehr unterhalten habe, sowie die übersehenen Unterschriften (? Ilmenauer Bergwerksakten oder Gewährscheine; vgl. G. an V. 1796 Juli 25 und Juli Ende, WA IV 11. Nr. 3349 und Nr. 3350). - Der Herzog werde nicht vor Freytags in Weimar sein. - Über das Schreiben Friedrich Wilhelms II. von Preußen vom 28. Juli an das Kabinettsministerium in Berlin: Sobald Herzog Karl August offiziell um Vermittlung Seines Neutralitätsersuchens bitte, solle das Ministerium darauf dringen, daß A. B. Caillard die französische Generalität hiervon unterrichte und sie bestimme, Sachsen-Weimar zu schonen. Bemerkungen über die Vorkehrungen zum Schutz der Grenze sowie über die Haltung Kursachsens und Sachsen-Gothas. Hinweis auf einen ostensiblen Vorbrief des preußischen Königs an Karl August (vom 29. Juli). Mutmaßungen über die Folgen einer Niederlage oder eines Sieges der Franzosen bei Haßfurt. V. sei überzeugt, daß zur Abwendung der Gefahr ganz nichts anders zu thun war, als was wir gethan haben. - Zum Attentat auf Ludwig XVIII. von Frankreich in Dillingen am 19. Juli. - Der Herzog lasse gnädigst grüssen und sei mit allem dem zufrieden, was G. geschrieben habe.
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Weitere Quellen- Brief und Korrespondenz