Brief
Von Johann Friedrich Cotta (15. Februar 1810)
Da C. in Sindelfingen noch nichts über J. F. Gülich erfahren habe, werde er sich weiterhin bemühen (vgl. G.s "Farbenlehre", historischer Teil). - Bitte um die schönen Stanzen zu einem MaskenAufzug (zum 30. Januar 1810: "Die romantische Poesie", in: MBl 1810, Nr. 73), sonst nimt sie mir A. Schreiber für seinen Almanach (Heid Tb). Insert: Teilabschrift eines Briefes von Z. Werner an C. vom 15. Dezember 1809: C. möge dem grossen Goethe schreiben, daß Werner angesichts des "Jüngsten Gerichts" von Michelangelo Reue über seine nebulistischen Autorsünden empfunden habe und nach ein paar Zeilen von G. schmachte.
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