Brief

Von Sophie Leopoldine Wilhelmine von Grotthuß (25. November 1814)

Ausführlicher Dank für G.s herliches gütiges Schreiben (mit der "Skizze einer Reisechronologie. 1814"; vgl. WA IV 25, 70-74 und 357) und Versicherung ihrer Teilnahme und guten Wünsche. - Bewunderung für K. F. von Bergs Schrift "Die Königin Luise". Grotthuß beabsichtige einen kleinen Aufsatz zu schreiben, in dem sie einige Anschuldigungen der Fr von Fouqué (K. de la Motte-Fouqué "Über deutsche Geselligkeit in Antwort auf das Urteil der Frau von Staël") gegen dem Werk der Fr v Stael de L'Allemagne widerlegen wolle ("Ansichten einer deutschen Frau, geschrieben zu Dresden im Sommer 1814"). Bitte, einiges aus G.s Brief darüber zitieren zu dürfen (vgl. G. an Grotthuß, 1814 Februar 17, WA IV 24, Nr. 6753). - Wunsch, G. einige ihrer Ausätze zur Beurteilung vorlegen zu dürfen. - Ankündigung von Gänsen und einem Zander aus Berlin sowie von Schokolade aus Wien; erwähnt: ihr Agent in Berlin und ein Comissionair in London. Grüße an F. W. Riemer, dem G. zwei Gänse abtreten solle; Gratulation zu Riemers Eheschließung (mit K. Ulrich) und Bitte um dessen Adresse. - Empfehlung ihres Mannes.

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