Brief

Von Friedrich Bury (13. November 1788)

Freude über den Kauf eines florentinischen Gemäldes von Masaccio. Als besitzer von diesen 6 bildern (? von Baroccio, Carracci, Correggio, Reni, Tizian, Masaccio), die zusammen nach ihrer Ausbesserung nicht einmal 200 Zechinen kosten würden, besäße G. ein ansehnliches Kabinett. J. H. Meyer werde wegen seiner Hälfte am Carracci thun was möglich ist. - Für Herzogin Anna Amalia fertige B. viele Zeichnungen an, darunter den Bettler "Bajocco", den Lips in Kupfer Stechen wolle. Von Herder, der bis jetzt recht verdrießlich gewesen sei. L. von Göchhausen habe B. Gedichte von G. vorgelesen. Grüße an K. P. Moritz. Bitte um etwas Geld.

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