Brief
Von Thomas Johann Seebeck (11. Dezember 1812)
Freude über G.s Brief und Wohlwollen. Erläuterungen zum beyfolgenden Päckchen (mit einem Versuchsapparat); erwähnt: Pfündels in Jena. - G.s Mitteilung über Hegel wisse S. nicht zu deuten, da er die angeführte Stelle noch nicht habe finden können und so den Zusammenhang nicht sehe (vgl. "Die Phänomenologie des Geistes", RA 6, Nr. 602). Über seine Meinung zu Hegel und dessen Gegner; erwähnt: I. P. V. Troxler. - Freude über G.s Zufriedenheit mit den Instrumenten des chemischen Kabinetts und Wunsch, häufiger auf diese Weise behilflich sein zu können. - In dem (diesem Päckchen) beyliegenden Briefe habe S. eine Abhandlung über Spiegelung und doppelte Strahlenbrechung in J. S. C. Schweiggers "Journal für Chemie und Physik" versprochen; nun wolle er jedoch ein eigenes Werk im Verlag von J. L. Schrag herausgeben, welches seine sämmtlichen optischen Beobachtungen und Versuche enthalten solle. Näheres dazu; dabei erwähnt: die Versuche von W. Herschel und S.s Nachricht "Einige neue Versuche und Beobachtungen über Spiegelung und Brechung des Lichts" im "Journal für Chemie und Physik" (1813, Bd. 7). - Kritik zu der in diesem Journal (1812, Bd. 6) erschienenen Anzeige über Versuche D. P. Morichinis in Rom (von A. Schönberg "Magnetismus durch die violetten Strahlen des Prisma erregt"). - Auskunft über die Mechanikerbrüder J. E. und J. M. Burucker und ihre vermutliche Methode zur Herstellung von Magneten; erwähnt: deren Vater. - Bitte um Salz und Schwefel für optische Versuche. - Erkundigung nach K. von Knebel.
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