Brief
Von Friedrich Schiller (4. Mai 1798)
S.s Frau habe viel von der lebhaften Geselligkeit in G.s Haus zu rühmen gewußt. Über Ifflands Schauspielkunst, die für S. mehr in komischen als in tragischen Rollen deutlich werde. - Die weitere Arbeit am "Wallenstein" wolle S. unabhängig von F. L. Schröders eventuellem Weimarer Gastspiel, frey und ohne bestimmte Theaterrücksichten fortsetzen. - Vorfreude auf G.s Aufenthalt in Jena und Hoffnung auf gemeinsame Lektüre des Homer und daran anknüpfende Gespräche.
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