Brief

Von Johann Heinrich Meyer (24. Juni 1817)

Die Genehmigung zum Kauf von J. Spix' "Cephalogenesis" habe M. durch Erbgroßherzogin Maria Pawlowna erhalten. Überlegungen, auf welchem Wege das Werk am schnellsten zu beschaffen sei; erwähnt: F. W. J. von Schelling, F. Thiersch, W. Hoffmann, J. F. Cotta und F. Frommann. G. möge die Qualität des Papiers bestimmen. - Maria Pawlowna wolle zudem H. von Könneritz bitten, aus Italien irgend ein Werk mitzubringen, das sie der Bibliothek schenken könne. Sie habe ihm Auftrag auf das Mus: Capitolinum (von G. G. Bottari) geben wollen; auf M.s Empfehlung hin besorge er nun die Kupferstiche vom Campo Santo (C. Lasinio "Raccolta di sarcofagi, urne e altri monumenti di scultura del Campo Santo di Pisa"). - Vom Generalsuperintendenten (J. L. G. Vogt) und den Schuleinrichtungen habe M. noch nichts gehört. - Bitte um gelegentliche Instruktionen für die diesjährige Weimarer Kunstausstellung. - Die Medaille (auf C. G. von Voigt; vgl. u.a. RA 7, Nr. 629 und RA 7, Nr. 644) habe F. W. Facius inzwischen fertiggestellt. - J. G. Stimmel habe den Katalog einer Kupferstichauktion (? aus dem Nachlaß J. K. F. Dauthes u. a.; vgl. RA 7, Nr. 1072) gesandt und erbitte sich Aufträge.

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